Visionboard – Zaubermittel oder Humbug?

Die Wahrheit über Visionboards

Hilft es wirklich und wann brauche ich eins?

Darf ich ganz persönlich antworten?

Ohne ein Visionboard wäre ich heute vielleicht nicht da wo ich heute bin!

Es war im Mai 2010 als ich in einer Coachingstunde saß, die mein Mann mir geschenkt hat, weil ich zusehendst müde, leise und abgearbeitet war. Sie frage mich:

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"Was wünschen Sie sich?"

 

Bei dem Versuch mir etwas Schönes vorzustellen außerhalb meines pragmatischen Alltagsradius tat sich nur ein schwarze Wand auf. Ich wußte nichts zu antworten. Mein Coach ließ mich daraufhin ein Visionboard kleben. Es war voll mit Bildern von Yoga, kraftvollen Frauen, Reisen und gefühlter Freiheit und ganz weit weg von meiner Realität, denn als Marketingleiterin in einem Corporate Job, 2 kleinen Kindern und mit einem Bein im Burnout war das eine tolle Utopie. Yoga war ein Wort mit 4 Buchstaben und nicht eine Silber mehr.

Umso unfassbarer war es für mich als ich fünf Jahre später das Visionboard bewusst ansah und ich feststellte, dass sich alle prägnanten Bilder darauf erfüllt hatten. Ich war mittlerweile Yogalehrerin, arbeitete als Coach fokussiert mit Frauen und es hatten sich sogar Details erfüllt wie ein Safaribild von Afrika, das sich zu einer 10 tägigen Yogareise in die Sahara manifestiert hatte!

Seitdem ist es für mich ganz klar ein Zaubermittel.

Das Visionboard hat sich seitdem zu einem meiner elementaren Techniken entwickelt, womit ich meinen Kunden helfe ihre Ideen, Wünsche und wichtigsten Werte zu finden und greifbar zu machen. In 2018 begann ich regelmäßig Visionboard Workshops zu geben und aus der Erfahrung mit fast 200 Teilnehmern kann ich folgendes berichten:

Anna Rischke

Was ist ein Visionboard genau?

Ein Visionboard ist alles, was innere Bilder visualisiert. Ganz klassisch ist ein Visionboard eine Collage aus vielen Bildern, es kann streng genommen aber auch das Bild am Kühlschrank sein mit dem knackigen Po auf den man hinarbeitet.

Aber zurück zur Collage 🙂 hierbei ist die Unterlage nicht wesentlich. Üblicherweise nutzt man ein größeres Papier oder einen Karton, es kann aber auch eine Korkpinnwand sein, eine Tapete oder ein virtuelles Pinterest Board. Auch ist nicht wichtig, ob die Bilder kunstvoll inszeniert sind oder einfach nebeneinander angebracht werden.

Anna Rischke Aloha Tage

 

 

Alles, was dir einen Wunsch, eine Vorstellung, einen visionären Gedanken vor Augen führt und somit für dich sichtbar wird, ist ein Visionboard.

Und funktioniert!

 

 

 

Wie Funktioniert es denn genau?

Erstmal ist es so, dass das Visionboard das folgende mit uns macht:

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Es fordert uns etwas ab - und das ist:

sich einzulassen!

Und dann:

  • Aufmerksamkeit &  Bewusstsein werden ausgerichtet auf eine Auswahl von Bildern, deine Wahl.
  • Die Perspektive wird geweitet für etwas, was momentan noch nicht vorhanden ist.
  • Neue Klarheit entsteht, was vorher nur im Kopf stattgefunden hat, kann nun betrachtet werden.
  • Impulse, Ideen und Erkenntnisse entstehen.
  • Und ein neuer Fokus, denn das Visionboard bleibt und kann (und sollte) immer wieder betrachtet werden.

 

Manchmal vergeht nur kurze Zeit und wesentliche Bilder tauchen plötzlich im wahren Leben auf. Man spricht dem Visionboard deshalb magische Fähigkeiten zu.

Ist das WIRKLICH Zauber und Magie?

Ja und Nein.

 

Ja, weil der Effekt sich tatsächlich anfühlt als würden Wunder wahr werden.

Nein, weil sich das ganze wissenschaftlich bzw neurologisch erklären lässt.

Dank des Visionboards haben wir die Möglichkeit etwas immer wieder zu betrachten und bringen so unserem Gehirn neue Bilder bei. Durch die Wiederholung beginnen wir das Neue „in uns aufzunehmen“ insbesondere dann, wenn die Bilder positive Emotionen bei uns auslösen. Immer wenn wir dir beim Betrachten eines Bildes warm ums Herz wird, du Begeisterung, Freude oder Sehnsucht fühlst wird ein Impuls ausgelöst, der bis in unser Unbewusstes hineinreicht. Die Sprache unseres Unterbewusstseins sind Emotionen & Bildern und somit spricht das Visionboard seine Sprache.

Eine machtvolle Sprache, denn 85% unserer Handlungen werden hier gesteuert und nicht wie man annehmen würde von unserem bewussten Verstand. Sobald etwas im Unbewussten verankert ist, steuert es uns und unsere Wahrnehmung im Leben. Und in diesem Fall werden wir plötzlich empfänglich für Chancen, Möglichkeiten und Ideen um das zu finden, was wir uns wünschen.

Wann macht ein Visionboard Sinn?

Eigentlich immer!

 

Es macht immer Sinn, ein Visionboard zu haben, das einen inspiriert und auf das ausrichtet, was man sich erträumt. Es hilft dir auch dabei leichter und bessere Entscheidungen zu treffen. Wenn du dir sehnlichst einen Hund wünscht und jemanden kennenlernst, der Hunde haßt, ist er vielleicht nicht der Richtige…

Eine besonders wertvolle Hilfe ist es in einer Lebensphase in der man sich selbst ein Stück verloren hat und sich nicht mehr an die eigenen Träumen, Wünschen und Bedürfnissen erinnert, z.B. nach einem Burnout ist es ein idealer erster Schritt auf dem Weg zurück zum eigenen Selbst.

Spannend und wegweisend ist es, wenn man das Gefühl hat, dass ein Lebensphase endet und man neugierig ist, wie der weitere Weg aussehen kann.

Der Fokus meiner Arbeit liegt darauf, Frauen mit neuen Standing von einer beruflichen Unzufriedenheit in die Berufung zu entwickeln. In diesem Prozess beginnen wir immer mit einem Visionboard.

Für mich persönlich ist das Visionboarding zu einer jährlichen Praxis geworden.

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Gibt es Unterschiede Zu Dreamboards UNd Zielboards?

Im Prinzip meinen alle 3 das gleiche: nämlich mit der Kraft der Visualisierung Positives zu erzielen. Allerdings kann die Art und Weise wie sie erstellt werden unterschiedlich:

Ein Zielboard wird strategisch gestaltet, in dem zuerst die Ziele definiert werden und dann die passende Symbolbilder gefunden werden für die Collage.

Einige Vision - und Dreamboards entstehen allerdings auch ähnlich, das bewusst überlegt wird, was man auf dem Dreamboard haben möchte.

Das funktioniert nicht für Menschen, die gar nicht wissen, was sie sich wünschen.

Deshalb ist meine Anleitungen intuitiver.

Wie erstelle ich ein Visionboard?

Der Prozess ist kinderleicht. Du brauchst einen DINA2 Karton, Schere und Kleber und einige bildreiche Magazine. Du reißt aus den Magazinen alle Bilder und Texte heraus, die dir gefallen und bringst schließlich eine Auswahl davon auf dein Visionboard als Collage. Wichtig ist, dass du dir einen Rahmen schaffst in dem du dich darauf wirklich einlassen kannst und die Magie liegt in der Besprechung danach.

Ich führe seit 2018 regelmäßige Visionboardabende durch - offline und auch online. Der nächste findet online am Freitag, 16.10.2020 statt. An diesem Tag ist Neumond, da haben wir lunaren Rückenwind für Neues, was ins Leben kommen darf.

Wenn Du es also selbst ein Mal ausprobieren möchtest, bekommst Du hier alle Infos zu meinem Online-Workshop.

 

Dream BIG!

Herzlichst,

Anna

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