Kündigen oder bleiben? 5 Fragen für echte Klarheit

Warum es nicht Mut braucht, um zu kündigen – sondern Klarheit

5 Fragen, die dir helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Wenn du den Tab „Jobs“ öfter öffnest als deine To-do-Liste

Du kennst das: Du sitzt im Meeting, lächelst professionell – und innerlich zählst du die Stunden, bis du wieder allein bist.
Der Gedanke „Ich muss hier raus“ kommt mittlerweile häufiger als der Gedanke „Ich hab Lust auf das Projekt“.

Und dann meldet sich die Vernunft:
„Aber das ist doch ein sicherer Job.“
„So schlecht ist es doch gar nicht.“
„Andere wären froh, das zu haben.“

Nur blöd, dass diese Stimmen selten aus deinem Herzen kommen – sondern aus deinem Kopf, deinem Umfeld oder deinem Kontostand.

Die Wahrheit?
Klarheit ist nicht laut.
Sie ist ruhig. Und sie zeigt sich erst, wenn du aufhörst, sie zu übertönen.

Der Druck, „mutig“ zu sein – und warum er dich blockiert

In unserer Gesellschaft wird Kündigen oft als heroischer Akt verkauft.
„Hab einfach Mut!“
„Spring, das Netz wird erscheinen!“

Ich sage: Bitte nicht springen, bevor du weißt, wohin.

Nicht, weil ich Angst verbreiten will – sondern weil echter Wandel kein Adrenalinakt ist, sondern eine Entscheidung aus Integrität.

Mut ist ein schöner Nebeneffekt,
aber Klarheit ist die Voraussetzung.

Anna Rischke Retreat Yoga

Die 5 Fragen, die dir echte Klarheit geben

1. Was willst du nicht mehr?

Manchmal ist es leichter, das Ende zu erkennen als den Anfang.
Welche Situationen, Aufgaben oder Dynamiken rauben dir konstant Energie?
Schreib sie auf – das ist dein persönliches „Nie wieder“-Manifest.

2. Wie fühlt sich dein Alltag körperlich an?

Dein Körper ist ehrlicher als dein Lebenslauf.
Zieht sich dein Brustkorb zusammen, wenn du an Montag denkst?
Oder atmest du weit, wenn du an Veränderung denkst?
Dein Nervensystem weiß längst, was dein Kopf noch diskutiert.

3. Welche Werte werden in deinem Job verletzt?

Wenn du jeden Tag gegen deine inneren Werte arbeitest, kostet dich das Selbstachtung.
Frag dich: Welche Werte sind mir wirklich wichtig – und wo finden sie in meinem Job (k)einen Platz?
Das ist oft der Dreh- und Angelpunkt für alle Entscheidungen.

4. Welche Vision hast du – auch wenn sie noch verschwommen ist?

Du musst nicht wissen, was du willst.
Aber du darfst wissen, wie du dich fühlen willst.
Erfüllung beginnt da, wo du beginnst, ehrlich zu träumen.

5. Was würde bleiben, wenn du gehst?

Klarheit heißt auch, nicht aus Flucht zu handeln.
Was nimmst du aus deiner jetzigen Erfahrung mit?
Welche Kompetenzen, Learnings, Kontakte bleiben wertvoll – ganz egal, wie du dich entscheidest?

anna-rischke

Human Design: Entscheidungen, die dein Körper trifft

In meiner Arbeit sehe ich immer wieder:

Die meisten Menschen versuchen, Entscheidungen zu denken, obwohl sie dafür gebaut sind, sie zu fühlen.

  • Emotionale Autorität: Warte die emotionale Welle ab – entscheide nicht im Hoch, nicht im Tief.
  • Milz-Autorität: Deine Wahrheit kommt im Moment. Spontan, körperlich, leise.
  • Sakrale Autorität: Achte auf dein Bauchgefühl – „Ja“ oder „Ugh“. Kein Roman, nur ein Laut.
  • Selbst-Projektierte Autorität: Sprich laut über dich – du hörst die Wahrheit in deiner Stimme.

Klarheit entsteht, wenn du verstehst, wie du gebaut bist, Entscheidungen zu treffen.
Dann brauchst du keinen Mut. Nur Vertrauen.

anna_BreakthroughRetreatMallorca

Fazit: Die Entscheidung fällt nicht im Kopf – sondern in dir

Bleiben oder gehen?
Diese Frage hat keine allgemeingültige Antwort.
Aber sie hat eine ehrliche: Deine.

Wenn du dich leer fühlst, ist das kein Zeichen von Schwäche – es ist ein Zeichen, dass du bereit bist, wieder zu fühlen.

Und genau da beginnt berufliche Erfüllung:
Nicht im Kündigungsgespräch, sondern im Moment, in dem du dir selbst wieder glaubst.

Klarheit ist kein Mutakt. Sie ist ein Liebesbeweis an dich selbst.

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Er hilft dir, herauszufinden, wo du gerade auf deiner beruflichen Schwelle stehst – und welche nächsten Schritte dich in Richtung Klarheit führen.

Herzlichst,

Anna

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